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	<title>Netethics &#187; Menschenrechte</title>
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	<description>Ethik in elektronischen Räumen</description>
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		<title>Bewahrung, Nutzung und Förderung der Gemeingüter</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 13:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kuhlen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons (Gemeingüter)]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Wem gehört Wissen?]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche UNESCO-Kommission hat nach intensiven Diskussionen in der Vollversammlung 2010 und dann im Vorstand  im April 2011 die folgende Resolution verabschiedet (hier auch als PDF)

Bewahrung, Nutzung und Förderung der Gemeingüter
Die Deutsche UNESCO-Kommission begrüßt die weltweite Diskussion um die Bewahrung, Nutzung und Förderung der Gemeingüter. Materielle, soziale und kulturelle Gemeingüter sind Voraussetzungen für das Leben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission hat nach intensiven Diskussionen in der Vollversammlung 2010 und dann im Vorstand  im April 2011 die folgende Resolution verabschiedet (hier auch als <a href="http://www.kuhlen.name/MATERIALIEN/Downloads/ResolutionGemeingueter_FINAL-verabschiedet-0411.pdf ">PDF</a>)</p>
<p align="center">
<p><span style="color: #000080;"><strong>B</strong><strong>ewahrung, Nutzung und Förderung der Gemeingüter</strong></span></p>
<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission <strong>begrüßt </strong>die weltweite Diskussion um die Bewahrung, Nutzung und Förderung der Gemeingüter. Materielle, soziale und kulturelle Gemeingüter sind Voraussetzungen für das Leben, Zusammenleben und Wirtschaften, auf allen Ebenen gesellschaftlicher Organisation. Die weltweite Diskussion über Gemeingüter kann zu neuen, inklusiven und nachhaltigen Formen des Zusammenlebens und Wirtschaftens führen, die im Ergebnis Gemeingüter stärken und mehren. Dieses Ziel entspricht der im Grundgesetz festgelegten Sozialpflichtigkeit des Eigentums (Art 14.2 GG) und steht im Einklang zu dem ebenfalls grundgesetzlich garantierten Schutz der Immaterialgüter (Art 14.1 GG).</p>
<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission <strong>unterstreicht</strong> die Bedeutung der Nachhaltigkeit der Nutzung und Weiterentwicklung der für die Menschenwürde, für soziale Gerechtigkeit und Demokratisierung notwendigen Gemeingüter und <strong>warnt</strong> vor den verknappenden, verbrauchenden und zerstörerischen Nutzungsformen sowohl der materiellen als auch der immateriellen Gemeingüter, die in der Vergangenheit zu ökologischen und ökonomischen Krisen geführt haben.</p>
<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission ist<strong> überzeugt</strong>, dass allen Menschen die Nutzung und Weiterentwicklung jener materiellen und immateriellen Gemeingüter ermöglicht werden muss, die für ein Leben in Würde und Gerechtigkeit notwendig sind.</p>
<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission <strong>erkennt</strong> die Vielfalt der Gemeingüter <strong>an. </strong>Sie <strong>unterstreicht</strong> die daher erforderliche Vielfalt der Lösungsansätze zu deren Bewahrung, Nutzung und Förderung, die unter Beteiligung der Wirtschaft, der staatlichen Instanzen und der Bürgerinnen und Bürger entwickelt werden müssen.</p>
<p align="left">Die Deutsche UNESCO-Kommission <strong>wird</strong> <strong>sich</strong> mit ihren Gremien und Mitgliedern, an der weltweiten Debatte über die Gemeingüter und deren Bewahrung, nachhaltiger Nutzung und Förderung <strong>beteiligen</strong>. Diese Resolution konzentriert sich auf den Bereich Kommunikation und Information.</p>
<p align="center">
<p align="center">II</p>
<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission <strong>appelliert</strong></p>
<ul>
<li>an alle staatliche Instanzen, den Zugang zu für die Menschenwürde notwendigen Gemeingütern im Zuge von Regulierungsvorhaben sicherzustellen. Im Kontext kultureller Gemeingüter ist den Nutzungsansprüchen aller ebenso Rechnung zu tragen wie dem Schutz der Interessen der Kreativen und Verwerter;</li>
<li>an alle staatliche Instanzen, die Wirtschaft, die Wissenschaft, Bürgerinnen und Bürger sowie alle weiteren betroffenen Akteure an bewährte, nachhaltige Formen der Nutzung und Weiterentwicklung der Gemeingüter neu anzuknüpfen und neue, innovative und nachhaltige Modelle zu entwickeln;</li>
<li>an die UNESCO, sich für die Bewahrung, Nutzung und Förderung der Gemeingüter einzusetzen.</li>
</ul>
<p align="center">
<p align="center">III</p>
<p align="left">Anknüpfend an das Mandat der UNESCO für Kommunikation und Information und unter Anerkennung der geltenden Gesetze <strong>setzt</strong> sich die Deutsche UNESCO-Kommission unter anderem <strong>ein </strong>für</p>
<ul>
<li>den freien, für die Nutzer im Regelfall kostenlosen Zugang zu mit öffentlichen Mitteln produziertem Wissen;</li>
<li>die Digitalisierung unseres gemeinsamen kulturellen Erbes und den freien Zugriff auf dieses;</li>
<li>die Förderung freier Lizenzierungsformen, etwa die „Creative Commons“ Lizenzen. Die öffentliche Hand, einschließlich der öffentlich-rechtlichen Medien und der UNESCO, sollte diesbezüglich vorbildlich handeln.</li>
</ul>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td width="8" height="0"></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Vorliegende Resolution knüpft an frühere Resolutionen der Deutschen UNESCO-Kommission an, wie „Sicherung des öffentlichen Zugangs zu Kultur-, Wissens- und Informationsgütern“ (61. Hauptversammlung, 2001); „Die Ergebnisse des Weltgipfels von Johannesburg“ (62. Hauptversammlung, 2002); „Verabschiedung des ‚UNESCO-Übereinkommens zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen’ und Arbeit der Bundesweiten Koalition für Kulturelle Vielfalt“ (65. Hauptversammlung, 2005);  „UNESCO-Welterbe in Deutschland“ (66. Hauptversammlung, 2006); „Open Access &#8211; Chancen für den Zugang zum Wissen für alle“ und „Das UNESCO-Programm ‚Der Mensch und die Biosphäre’ in Deutschland“ (67. Haupt­ver­sammlung, 2007); „Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung und Information durch neue Medien“ (68. Hauptversammlung, 2008); „Verwaiste Werke &#8211; Verfahren für den digitalen Zugang zu einem bedeutenden Teil des kulturellen Erbes erforderlich“ (Deutsche UNESCO-Kommission, 2008); „Globalen Mentalitätswandel vorantreiben – UN-Dekade ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung’ weiter aktiv umsetzen“ (69. Hauptversammlung, 2009).</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nobelpreisträger: Freie Verfügbarkeit  öffentlich geförderter Forschung</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 08:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kuhlen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freie Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Wem gehört Wissen?]]></category>
		<category><![CDATA[Informationspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 6. November 2009  (veröffentlicht am 10. Nov) haben 41 Nobelpreisgewinner einen offenen Brief an den Kongress der USA geschickt mit der zentralen Botschaft:  We believe Congress can and must act to ensure that all potential users have free and timely access on the Internet to peer-reviewed federal research findings.
Hier der vollständige Text:
Dear Member of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 6. November 2009  (veröffentlicht am 10. Nov) haben 41 Nobelpreisgewinner einen offenen Brief an den Kongress der USA geschickt mit der zentralen Botschaft:  We believe Congress can and must act to ensure that all potential users have free and timely access on the Internet to peer-reviewed federal research findings.</p>
<p>Hier der vollständige Text:</p>
<p>Dear Member of Congress:</p>
<p>As scientists and Nobel Laureates, we write to express our strong  support for S. 1373, the Federal Research Public Access Act (FRPAA).  This bi-partisan legislation, sponsored by Senators Joe Lieberman (I-CT)  and John Cornyn (R-TX), would enhance access to federally funded,  published research articles for scientists, physicians, health care  workers, libraries, students, researchers, academic institutions,  companies, and patients and consumers.</p>
<p>Broad dissemination of research results is fundamental to the  advancement of knowledge.  For America to obtain an optimal return on  our investment in science, publicly funded research must be shared as  broadly as possible.  Yet, too often, research results are not available  to researchers, scientists, or members of the public.  We believe  Congress can and must act to ensure that all potential users have free  and timely access on the Internet to peer-reviewed federal research  findings.  This ultimately magnifies the public benefits of research by  promoting progress, enhancing economic growth, and improving the public  welfare.</p>
<p>As the pursuit of science is increasingly conducted in a digital world,  we need policies that ensure that the opportunities the Internet  presents for new research tools and techniques to be employed can be  fully exploited.  The removal of access barriers and the enabling of  expanded use of research findings has the potential to dramatically  transform how we approach issues of vital importance to the public, such  as biomedicine, climate change, and energy research. As scientists, and  as taxpayers too, we support FRPAA and urge its passage.</p>
<p>The open availability of federally funded research for broad public use  in open online archives is a crucial building block in laying a strong  national foundation to support accelerated discovery and innovation.  It  encourages broader participation in the scientific process by providing  equitable access to high-quality research results to researchers at  higher education institutions of all kinds – from research-intensive  universities to community colleges alike. It can empower more members of  the public to become engaged in citizen science efforts in areas that  pique their imagination. It will equip entrepreneurs and small business  owners with the very latest research developments, allowing them to more  effectively compete in the development of new technologies and  innovations.  Open availability of this research will expand the  worldwide visibility of the research conducted in the U.S. and increase  the impact of our collective investment in research.</p>
<p>FRPAA builds on established public access policies that have been  adopted by government agencies in both the U.S. and abroad.  The  National Institutes of Health (NIH) have implemented a successful  comprehensive public access policy, mandated through the Consolidated  Appropriations Act of 2008.  All seven of the Research Councils in the  United Kingdom have public access policies as do the Canadian Institutes  of Health Research.  This bill is also consistent with the growing  number of institutional open-access policies that have been adopted at  universities such as Harvard, MIT, and the University of Kansas.</p>
<p>The federal government funds over $60 billion in research annually.  Research supported by the NIH, which accounts for approximately  one-third of federally funded research, produces an estimated 80,000  peer-reviewed journal articles each year.  The return on our investment  in scientific research is best realized with policies that promote  access to the published results of that research.  Passage of FRPAA will  make it easier for scientists worldwide to better and more swiftly  address the complex scientific challenges that we face today and expand  shared knowledge across disciplines to accelerate breakthrough and spur  innovation.  As the undersigned Nobel Laureates, representing both U.S.  interests and those of the rest of the scientific world, we ask you to  co-sponsor and support the Federal Research Public Access Act.</p>
<p>Signed by 41 Nobel Laureates</p>
<p>U.S. Laureates:</p>
<p>Name    Category    Prize Year<br />
Peter Agre    Chemistry    2003<br />
Paul Berg    Chemistry    1980<br />
Martin Chalfie    Chemistry    2008<br />
Robert F. Curl Jr.    Chemistry    1996<br />
Johann Deisenhofer    Chemistry    1988<br />
Robert H. Grubbs    Chemistry    2005<br />
Roald Hoffmann    Chemistry    1981<br />
Walter Kohn    Chemistry    1998<br />
Roger D. Kornberg    Chemistry    2006<br />
Sir Harold Kroto    Chemistry    1996<br />
Kary B. Mullis    Chemistry    1993<br />
Irwin Rose    Chemistry    2004<br />
David Baltimore    Medicine    1975<br />
Baruj Benacerraf    Medicine    1980<br />
Sydney Brenner    Medicine    2002<br />
Stanley Cohen    Medicine    1986<br />
Andrew Z. Fire    Medicine    2006<br />
Edmond H. Fischer    Medicine    1992<br />
Alfred G. Gilman    Medicine    1994<br />
Carol W. Greider    Medicine    2009<br />
Leland H. Hartwell    Medicine    2001<br />
David H. Hubel    Medicine    1981<br />
Eric R. Kandel    Medicine    2000<br />
Joseph E. Murray    Medicine    1990<br />
Marshall W. Nirenberg    Medicine    1968<br />
Andrew V. Schally    Medicine    1977<br />
Jack W. Szostak    Medicine    2009<br />
Harold E. Varmus    Medicine    1989<br />
James Watson    Medicine    1962<br />
Sheldon Glashow    Physics    1979<br />
John C. Mather    Physics    2006<br />
Douglas D. Osheroff    Physics    1996<br />
H. David Politzer    Physics    2004</p>
<p>Non-U.S. Laureates</p>
<p>Name    Category    Prize Year<br />
Aaron Ciechanover    Chemistry    2004<br />
Avram Hershko    Chemistry    2004<br />
Jean-Marie Lehn    Chemistry    1987<br />
Hartmut Michel    Chemistry    1988<br />
Sir Martin J. Evans    Medicine    2007<br />
Tim Hunt    Medicine    2001<br />
Bengt I. Samuelsson    Medicine    1982<br />
Rolf M. Zinkernagel    Medicine    1996</p>
<p>Press Contact: Sir Richard J. Roberts (roberts [at] neb [dot] com)</p>
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