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	<title>Kommentare zu: Der &#8220;Fall&#8221; Guttenberg</title>
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	<description>Ethik in elektronischen Räumen</description>
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		<title>Von: Meine Arbeiten kostenlos im Netz – werden die nicht ständig kopiert und unter fremden Namen veröffentlicht? &#124; Biblioblog der FH Hannover</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=349&#038;cpage=1#comment-8677</link>
		<dc:creator>Meine Arbeiten kostenlos im Netz – werden die nicht ständig kopiert und unter fremden Namen veröffentlicht? &#124; Biblioblog der FH Hannover</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 10:03:07 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Schlussfolgerung zieht der Konstanzer Informationswissenschaftler Rainer Kuhlen im Zusammenhang mit der [...]</description>
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		<title>Von: Guttenberg als Türöffner für eine Urheberrechtsreform? &#171; Stefan Münz</title>
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		<dc:creator>Guttenberg als Türöffner für eine Urheberrechtsreform? &#171; Stefan Münz</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 19:30:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] bekannte Konstanzer Informationswissenschaftler Rainer Kuhlen jedenfalls schlägt in dem Artikel Der &#8222;Fall&#8220; Guttenberg die Brücke zwischen der durchaus selbstverständlichen und notwendigen akademischen Aberkennung [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] bekannte Konstanzer Informationswissenschaftler Rainer Kuhlen jedenfalls schlägt in dem Artikel Der &#8222;Fall&#8220; Guttenberg die Brücke zwischen der durchaus selbstverständlichen und notwendigen akademischen Aberkennung [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Achim von Michel</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=349&#038;cpage=1#comment-5152</link>
		<dc:creator>Achim von Michel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 21:41:44 +0000</pubDate>
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		<description>Wir haben uns erlaubt, Ihren sehr interessanten Beitrag zu verlinken: http://www.wordup.de/public-relations-muenchen/zum-fall-frhr-zu-guttenberg/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben uns erlaubt, Ihren sehr interessanten Beitrag zu verlinken: <a href="http://www.wordup.de/public-relations-muenchen/zum-fall-frhr-zu-guttenberg/" rel="nofollow">http://www.wordup.de/public-relations-muenchen/zum-fall-frhr-zu-guttenberg/</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Zum Fall Frhr. zu Guttenberg &#124; WORDUP Public Relations</title>
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		<dc:creator>Zum Fall Frhr. zu Guttenberg &#124; WORDUP Public Relations</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 21:32:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Der &#8220;Fall&#8221; Guttenberg [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Der &#8220;Fall&#8221; Guttenberg [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Lesezeichen vom 22.2.2011 bis 23.2.2011 &#124; Florian Altherr</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=349&#038;cpage=1#comment-5118</link>
		<dc:creator>Lesezeichen vom 22.2.2011 bis 23.2.2011 &#124; Florian Altherr</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 01:31:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Netethics &#187; Der &#8220;Fall&#8221; Guttenberg [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Netethics &raquo; Der &ldquo;Fall&rdquo; Guttenberg [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ruebmar</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=349&#038;cpage=1#comment-5113</link>
		<dc:creator>ruebmar</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 19:32:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, nun ist guter Rat womöglich doch teuer! Die vom Öffentlich Rechtlichen Fernsehen übertragene Prunksitzung des Aachener Karnevall-Vereins zur Verleihung des &quot;Ordens wider den tierischen Ernst&quot; an den Freiherren von und zu Guttenberg in Abwesenheit geriet zu einem großen Fiasko, auch wenn sich Guttenbergs jüngerer Bruder alle Mühe gab, dicke Tünche über die öffentliche Schelte für das Plagiieren zu versprühen.
Der Freiherr ist gravierend beschädigt, ob er sich das eingesteht und öffentlich bekennt, ist dabei nicht relevant. Ich frage mich, wie man an einer seriösen, wissenschaftlichen Universität eine Dissertation vorlegen kann, die in so einem Umfang abgekupferte Textpassagen enthält? Wes Geistes Kind muß man da eigentlich sein? Und hat der Mann denn überhaupt kein Gespür dafür gehabt, was er da seinem greisen Doktorvater antut? Er zieht den alten Herrn ohne Skrupel mit in den Sumpf öffentlicher Schelte und kritischer Betrachtung und ruiniert auch dessen Ruf.

Und die Kanzlerin? Sie hat noch in der DDR ihre Dissertation an der Uni vorgelegt, und dort waren die Regeln wahrlich streng und eindeutig. Alleine schon der Weg zu einer Aspirantur war von verschiedenen Steinen gepflastert. Manche sind dabei schon an der Forderung nach zwei verbindlichen Fremdsprachen, die es zu beherrschen galt, bis hin zu eigenständigen Übersetzungen, gescheitert. Für Diplomarbeiten an jener Hochschuleinrichtung, an der ich studierte, galt alleine schon in Bezug auf die Rechtschreibfehler in einer Diplomarbeit der Maßstab, daß in der ganzen Diplomarbeit nicht mehr als drei Tip- bzw. Orthographiefehler geduldet wurden. Wer das Maß über-schritt, hatte Pech: Seine Arbeit wurde verworfen, und er war aus dem Rennen.

Daß sich viele Menschen den Freiherren auch weiterhin als Spitzenpolitiker auf dem ersten Platz in der Beliebtheitsskala unserer Politiker wünschen, wer würde das nicht verstehen? Nur so, wie es Frau Holmeier, die Tochter des großen Franz Josef Strauß, in ihrer schnoddrigen Art neulich bei Sandra Maischberger mit großem Engagement in den Raum schob, so, glaube ich, darf und kann man die ganze Misere des Karl Theodor von und zu Guttenberg nicht in den Raum stellen; denn das beschädigt ihn mehr als nötig. Insofern hätten auch die Aachener Karnevalisten gut daran getan, ihr Vorhaben abzublasen und einen anderen Kandidaten zu küren, zumal es doch zahlreiche gibt, wie der gefüllte Saal der Veranstaltung erkennen ließ.
KTzG&#039;s Doktorarbeit aber, sie bleibt, was sie ist: Eine total fatale Geschichte, an der er lange zu knabbern haben wird, wenn sie überhaupt jemals vergessen werden wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, nun ist guter Rat womöglich doch teuer! Die vom Öffentlich Rechtlichen Fernsehen übertragene Prunksitzung des Aachener Karnevall-Vereins zur Verleihung des &#8220;Ordens wider den tierischen Ernst&#8221; an den Freiherren von und zu Guttenberg in Abwesenheit geriet zu einem großen Fiasko, auch wenn sich Guttenbergs jüngerer Bruder alle Mühe gab, dicke Tünche über die öffentliche Schelte für das Plagiieren zu versprühen.<br />
Der Freiherr ist gravierend beschädigt, ob er sich das eingesteht und öffentlich bekennt, ist dabei nicht relevant. Ich frage mich, wie man an einer seriösen, wissenschaftlichen Universität eine Dissertation vorlegen kann, die in so einem Umfang abgekupferte Textpassagen enthält? Wes Geistes Kind muß man da eigentlich sein? Und hat der Mann denn überhaupt kein Gespür dafür gehabt, was er da seinem greisen Doktorvater antut? Er zieht den alten Herrn ohne Skrupel mit in den Sumpf öffentlicher Schelte und kritischer Betrachtung und ruiniert auch dessen Ruf.</p>
<p>Und die Kanzlerin? Sie hat noch in der DDR ihre Dissertation an der Uni vorgelegt, und dort waren die Regeln wahrlich streng und eindeutig. Alleine schon der Weg zu einer Aspirantur war von verschiedenen Steinen gepflastert. Manche sind dabei schon an der Forderung nach zwei verbindlichen Fremdsprachen, die es zu beherrschen galt, bis hin zu eigenständigen Übersetzungen, gescheitert. Für Diplomarbeiten an jener Hochschuleinrichtung, an der ich studierte, galt alleine schon in Bezug auf die Rechtschreibfehler in einer Diplomarbeit der Maßstab, daß in der ganzen Diplomarbeit nicht mehr als drei Tip- bzw. Orthographiefehler geduldet wurden. Wer das Maß über-schritt, hatte Pech: Seine Arbeit wurde verworfen, und er war aus dem Rennen.</p>
<p>Daß sich viele Menschen den Freiherren auch weiterhin als Spitzenpolitiker auf dem ersten Platz in der Beliebtheitsskala unserer Politiker wünschen, wer würde das nicht verstehen? Nur so, wie es Frau Holmeier, die Tochter des großen Franz Josef Strauß, in ihrer schnoddrigen Art neulich bei Sandra Maischberger mit großem Engagement in den Raum schob, so, glaube ich, darf und kann man die ganze Misere des Karl Theodor von und zu Guttenberg nicht in den Raum stellen; denn das beschädigt ihn mehr als nötig. Insofern hätten auch die Aachener Karnevalisten gut daran getan, ihr Vorhaben abzublasen und einen anderen Kandidaten zu küren, zumal es doch zahlreiche gibt, wie der gefüllte Saal der Veranstaltung erkennen ließ.<br />
KTzG&#8217;s Doktorarbeit aber, sie bleibt, was sie ist: Eine total fatale Geschichte, an der er lange zu knabbern haben wird, wenn sie überhaupt jemals vergessen werden wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc B.</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=349&#038;cpage=1#comment-5092</link>
		<dc:creator>Marc B.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 15:27:58 +0000</pubDate>
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		<description>FzG hat diese Arbeit über einen Zeitraum von sieben Jahren nebenbei geschrieben. Natürlich ist da kein Ghostwriter beteiligt, kein Ghostwriter arbeitet so schlampig. Das ist das Ergebnis einer lange liegen gebliebenen und auf sanften(?) Druck der Familie (siehe Vorrede zur Arbeit) dann doch noch abgeschlossenen Quälerei. 

So sind zumindest seine eigenen Einlassungen zu verstehen. 

Der wirkliche Skandal ist, dass Einleitung und die Zwischenzusammenfassung aus fremden Texten übernommen wurden - also genau jene Teile, bei denen es darauf ankommt, die eigene Arbeit zu reflektieren und einzuordnen. 

Damit ist klar, dass es sich nicht um eine akademische Arbeit in irgend einem Sinne handelt, es mangelte dem vorgeblichen Verfasser an jedem Interesse und auch nur geringsten Zügen von intellektueller Neugier bezüglich seines Themas. Die Arbeit an dem Text war eine Qual und sie war irgendwann zu Ende und er hoffte, nie wieder damit belästigt zu werden.

Wir dürfen davon ausgehen, dass diese Arbeit so entstanden ist wie vielleicht 75% aller akademischen Pflichtaufgaben. Was sagt das über unsere Universitäten und über unseren akademisches Personal?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>FzG hat diese Arbeit über einen Zeitraum von sieben Jahren nebenbei geschrieben. Natürlich ist da kein Ghostwriter beteiligt, kein Ghostwriter arbeitet so schlampig. Das ist das Ergebnis einer lange liegen gebliebenen und auf sanften(?) Druck der Familie (siehe Vorrede zur Arbeit) dann doch noch abgeschlossenen Quälerei. </p>
<p>So sind zumindest seine eigenen Einlassungen zu verstehen. </p>
<p>Der wirkliche Skandal ist, dass Einleitung und die Zwischenzusammenfassung aus fremden Texten übernommen wurden &#8211; also genau jene Teile, bei denen es darauf ankommt, die eigene Arbeit zu reflektieren und einzuordnen. </p>
<p>Damit ist klar, dass es sich nicht um eine akademische Arbeit in irgend einem Sinne handelt, es mangelte dem vorgeblichen Verfasser an jedem Interesse und auch nur geringsten Zügen von intellektueller Neugier bezüglich seines Themas. Die Arbeit an dem Text war eine Qual und sie war irgendwann zu Ende und er hoffte, nie wieder damit belästigt zu werden.</p>
<p>Wir dürfen davon ausgehen, dass diese Arbeit so entstanden ist wie vielleicht 75% aller akademischen Pflichtaufgaben. Was sagt das über unsere Universitäten und über unseren akademisches Personal?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: leschlange</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=349&#038;cpage=1#comment-5071</link>
		<dc:creator>leschlange</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 17:36:19 +0000</pubDate>
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		<description>das zurückhalten von &quot;neuem&quot; wissen durch urheberrechte verhindert dessen verbreitung und damit auch die chance seiner raschen inwertsetzung.  wie der fall KTG zeigt, hat es zudem einen &quot;unintended side effect&quot; (P. Senge, 5th Discipline), indem es kriminelle machenschaften erst auslöst.  denn was einen appropriierbaren wert darstellt, provoziert auch zum diebstahl (volkstümlich: &quot;gelegenheit macht diebe&quot;).

bin übrigens mittlerweile auch davon überzeugt, dass KTG keinerlei ahnung davon haben dürfte, was in seiner &quot;diss&quot; eigentlich drin steht, und unterstütze daher auch die hier von hartmut simon geäusserte these des ghostwriting.  (er hätte vielleicht doch etwas mehr honorar zahlen sollen, dann wäre vielleicht zumindest noch etwas gescheites draus geworden... )

es wäre jetzt vielleicht auch mal an der zeit, die promotionskommission namentlich zu benennen... sind bayreuther professoren so leicht von blauem blut zu beeinflussen?  wie funktioniert in bayreuth das rigorosum?  gehen die bei der disputation einer diss womöglich alle nett zusammen kaffee trinken?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das zurückhalten von &#8220;neuem&#8221; wissen durch urheberrechte verhindert dessen verbreitung und damit auch die chance seiner raschen inwertsetzung.  wie der fall KTG zeigt, hat es zudem einen &#8220;unintended side effect&#8221; (P. Senge, 5th Discipline), indem es kriminelle machenschaften erst auslöst.  denn was einen appropriierbaren wert darstellt, provoziert auch zum diebstahl (volkstümlich: &#8220;gelegenheit macht diebe&#8221;).</p>
<p>bin übrigens mittlerweile auch davon überzeugt, dass KTG keinerlei ahnung davon haben dürfte, was in seiner &#8220;diss&#8221; eigentlich drin steht, und unterstütze daher auch die hier von hartmut simon geäusserte these des ghostwriting.  (er hätte vielleicht doch etwas mehr honorar zahlen sollen, dann wäre vielleicht zumindest noch etwas gescheites draus geworden&#8230; )</p>
<p>es wäre jetzt vielleicht auch mal an der zeit, die promotionskommission namentlich zu benennen&#8230; sind bayreuther professoren so leicht von blauem blut zu beeinflussen?  wie funktioniert in bayreuth das rigorosum?  gehen die bei der disputation einer diss womöglich alle nett zusammen kaffee trinken?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr Klaus Graf</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=349&#038;cpage=1#comment-5070</link>
		<dc:creator>Dr Klaus Graf</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 16:37:55 +0000</pubDate>
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		<description>Open Access und Transparenz sind im Hochschulbereich und Wissenschaftsbetrieb Verbündete. Weiterführende Hinweise dazu:

http://archiv.twoday.net/stories/14645329/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Open Access und Transparenz sind im Hochschulbereich und Wissenschaftsbetrieb Verbündete. Weiterführende Hinweise dazu:</p>
<p><a href="http://archiv.twoday.net/stories/14645329/" rel="nofollow">http://archiv.twoday.net/stories/14645329/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Kuhlen</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=349&#038;cpage=1#comment-5059</link>
		<dc:creator>Rainer Kuhlen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 17:29:22 +0000</pubDate>
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		<description>Leider kann man doch nicht so sachlich bleiben, wie es mir Hans-Dieter-Zimmermann mit dem Ausgangsbeitrag hier bescheinigte. Lassen wir ethische, rechtliche oder auch politische Argumentationen besser außen vor.
Es ist einfach wirklich erschütternd, was aus GuttenPlag Wiki immer mehr offenbar wird. Hier, man kann es nicht anders sagen, wurde mehr kriminelle Energie verbraucht als wissenschaftliche Arbeit geleistet. Es wurde ja an vielen Stellen nicht einfach mit copy&amp;paste etwas in den Text eingebaut (wobei ja immer passieren kann, dass vergessen wurde, woher der Text stammt), sondern bewusst aus der Literatur geklaut, leicht abgeändert, teils in Fußnoten gepackt, was Teil des Textes war, etc. etc. und das alles oft ohne jede Referenzierung. 
Die Arbeit ist ohne jeden Zweifel eine Schande (dafür braucht es keine Kommission in Bayreuth mehr), und eine Schande für das wissenschaftliche Begutachtungsverfahren und auch für das wissenschaftliche (offenbar unlektorierte) Verlagswesen. 
Und es wird auch eine Schande für die Politik. Wie kann sich die Kanzlerin mit der Erklärung Guttenbergs zufrieden geben? Informiert sie denn niemand, was da tatsächlich als Dissertation verkauft wurde. 
Guttenberg bleibt offenbar nur noch, sich zu entscheiden, ob er zugeben will, dass jemand anders im Wesentlichen für den Text zuständig war (wenn es denn so war) oder zuzugeben, dass er es selber war, der geklaut, gekrückt und manipuliert hat (&quot;mit bestem Wissen und Gewissen&quot;). 
Trotzdem - auch ein Politiker kann da in längerer Perspektive herauskommen. Edward (&quot;Teddy&quot;) Kennedy hatte wohl nie eine Chance, Präsident der USA zu werden. Sicher auch, weil er wegen Fahrerflucht zu zwei Monaten Gefängnis auf Bewährung wegen der Chappaquiddick-Affäre verurteil wurde, sondern auch - und vielleicht für die Amerikaner gravierender - weil er vom Studium für eine Weile suspendiert wurde, weil jemand anders für ihn eine Klausur für Spanisch übernommen hatte, und das aufflog. Aber Kennedy hat für beides gebüßt und mit seinem langen politischen Leben dann höchste Anerkennung erlangt. Also Pause für Guttenberg - in 5 Jahren sieht alles anders aus - vielleicht.
Für wissenschaftliche Werke - um dann doch noch die Kurve von dem &quot;Fall&quot; weg zu bekommen  - kann das nur bedeuten - alles so früh wie möglich und so vollständig wie möglich öffentlich und für jedermann frei zugänglich zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider kann man doch nicht so sachlich bleiben, wie es mir Hans-Dieter-Zimmermann mit dem Ausgangsbeitrag hier bescheinigte. Lassen wir ethische, rechtliche oder auch politische Argumentationen besser außen vor.<br />
Es ist einfach wirklich erschütternd, was aus GuttenPlag Wiki immer mehr offenbar wird. Hier, man kann es nicht anders sagen, wurde mehr kriminelle Energie verbraucht als wissenschaftliche Arbeit geleistet. Es wurde ja an vielen Stellen nicht einfach mit copy&amp;paste etwas in den Text eingebaut (wobei ja immer passieren kann, dass vergessen wurde, woher der Text stammt), sondern bewusst aus der Literatur geklaut, leicht abgeändert, teils in Fußnoten gepackt, was Teil des Textes war, etc. etc. und das alles oft ohne jede Referenzierung.<br />
Die Arbeit ist ohne jeden Zweifel eine Schande (dafür braucht es keine Kommission in Bayreuth mehr), und eine Schande für das wissenschaftliche Begutachtungsverfahren und auch für das wissenschaftliche (offenbar unlektorierte) Verlagswesen.<br />
Und es wird auch eine Schande für die Politik. Wie kann sich die Kanzlerin mit der Erklärung Guttenbergs zufrieden geben? Informiert sie denn niemand, was da tatsächlich als Dissertation verkauft wurde.<br />
Guttenberg bleibt offenbar nur noch, sich zu entscheiden, ob er zugeben will, dass jemand anders im Wesentlichen für den Text zuständig war (wenn es denn so war) oder zuzugeben, dass er es selber war, der geklaut, gekrückt und manipuliert hat (&#8221;mit bestem Wissen und Gewissen&#8221;).<br />
Trotzdem &#8211; auch ein Politiker kann da in längerer Perspektive herauskommen. Edward (&#8221;Teddy&#8221;) Kennedy hatte wohl nie eine Chance, Präsident der USA zu werden. Sicher auch, weil er wegen Fahrerflucht zu zwei Monaten Gefängnis auf Bewährung wegen der Chappaquiddick-Affäre verurteil wurde, sondern auch &#8211; und vielleicht für die Amerikaner gravierender &#8211; weil er vom Studium für eine Weile suspendiert wurde, weil jemand anders für ihn eine Klausur für Spanisch übernommen hatte, und das aufflog. Aber Kennedy hat für beides gebüßt und mit seinem langen politischen Leben dann höchste Anerkennung erlangt. Also Pause für Guttenberg &#8211; in 5 Jahren sieht alles anders aus &#8211; vielleicht.<br />
Für wissenschaftliche Werke &#8211; um dann doch noch die Kurve von dem &#8220;Fall&#8221; weg zu bekommen  &#8211; kann das nur bedeuten &#8211; alles so früh wie möglich und so vollständig wie möglich öffentlich und für jedermann frei zugänglich zu machen.</p>
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