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	<title>Kommentare zu: Nicht nur „Schnüffelsoftware, sondern im Gesamtvertrag über den Tisch gezogen: Schulen sollen analog bleiben</title>
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	<description>Ethik in elektronischen Räumen</description>
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		<title>Von: Verlage möchten auf Schulrechnern schnüffeln &#124; rete-mirabile.net</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=466&#038;cpage=1#comment-256061</link>
		<dc:creator>Verlage möchten auf Schulrechnern schnüffeln &#124; rete-mirabile.net</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2015 09:58:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] hinaus erklärt Rainer Kuhlen im netethics-Portal der Uni Konstanz einige Grundlagen zu den Vereinbarungen der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hinaus erklärt Rainer Kuhlen im netethics-Portal der Uni Konstanz einige Grundlagen zu den Vereinbarungen der [...]</p>
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		<title>Von: Jo</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=466&#038;cpage=1#comment-8935</link>
		<dc:creator>Jo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 16:44:05 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Kuhlen,

Sie haben da ein Projekt skzziert, das man den Ministerialen der für Schulen zuständigen Ministerien in ihr Hausaufgabenheft schreiben sollte. (Vielleicht liegen die Daten dort auch schon vor, nur wir wissen es nicht.)
Dort sollte im Interesse der nachwachsenden Generation der &quot;Bildungsprozess&quot; optimiert und nicht auch noch durch urheberrechtliche Fußangeln erschwert werden. 
Ich fürchte, dass selbst wenn von den Ministerialen die Chancen einer oder einiger weniger Bildungsplattform(en) erkannt und positiv bewertet würde, die (föderalen und sonstigen) Vorbehalte und falschen Rücksichtnahmen wieder größer sind. Das wird sich erst ändern, wenn in den Ministerien und Schulaufsichtsbehörden als leitende MitarbeiterIn nur eingesetzt werden kann, wer mit Kindern im Schulalter mindestens drei Umzüge durch verschiedene Bundesländer hinter sich hat ;-)

Ich kann leider nicht mit den von Ihnen abgefragten Daten aufwarten und habe trotzdem gewagt, den Gedankenanstoß zu geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Kuhlen,</p>
<p>Sie haben da ein Projekt skzziert, das man den Ministerialen der für Schulen zuständigen Ministerien in ihr Hausaufgabenheft schreiben sollte. (Vielleicht liegen die Daten dort auch schon vor, nur wir wissen es nicht.)<br />
Dort sollte im Interesse der nachwachsenden Generation der &#8220;Bildungsprozess&#8221; optimiert und nicht auch noch durch urheberrechtliche Fußangeln erschwert werden.<br />
Ich fürchte, dass selbst wenn von den Ministerialen die Chancen einer oder einiger weniger Bildungsplattform(en) erkannt und positiv bewertet würde, die (föderalen und sonstigen) Vorbehalte und falschen Rücksichtnahmen wieder größer sind. Das wird sich erst ändern, wenn in den Ministerien und Schulaufsichtsbehörden als leitende MitarbeiterIn nur eingesetzt werden kann, wer mit Kindern im Schulalter mindestens drei Umzüge durch verschiedene Bundesländer hinter sich hat <img src='http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich kann leider nicht mit den von Ihnen abgefragten Daten aufwarten und habe trotzdem gewagt, den Gedankenanstoß zu geben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hartmut Simon</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=466&#038;cpage=1#comment-8926</link>
		<dc:creator>Hartmut Simon</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:47:44 +0000</pubDate>
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		<description>Die Einen (Lehrer und Schüler) , die an der &quot;Penne&quot; schon immer gepennt haben, nichts davon halten, ihre &quot;Schüler fit für das Informationszeitalter&quot; zu machen und lieber in der analogen Medienwelt verharren, werden natürlich weiter pennen.
Die Anderen (Lehrer und Schüler), die die Zeichen und Medien der Zeit erkannt haben und im Unterricht mutig und aktiv nutzen, sollen jetzt per &quot;Gesamtvertrag&quot; trojanisch überwacht und disziplinarisch verfolgt werden, wenn sie digitale Kopien nutzen. 
Welch ein Skandal in der angeblichen &quot;Bildungsrepublik Deutschland&quot;!

Genauso skandalös und schizophren ist die Situation auch in den Hochschulen: eLearning gehört zwar überall an den Hochschulen zu den Vorzeigeprojekten und wurde mit Hunderten von Millionen Euro aus öffentlicher Hand intensiv gefördert. Sein sinnvoller Einsatz ist aber rechtlich praktisch unmöglich - und daran ändert dieselbe &quot;öffentliche Hand&quot; bis heute nichts.

Es wird Zeit, dass Lehrer und Schüler, Professoren und Studierende massiv gegen diese Zumutungen protestieren!
Es wird Zeit für eine Allgemeine Wissenschafts- und Bildungsklausel im UrhG, die auch in Bildung und Wissenschaft die barrierefreie Nutzung der digitalen Medien ermöglicht, statt die Nutzer zu kriminalisieren und mit Staatstrojanern zu beschnüffeln!

Auf zu einer &quot;occupy schools&quot;-Bewegung&quot; gegen diesen Irrsinn an Schulen und Hochschulen! Unterlauft das UrhG und diesen &quot;Gesamtvertrag&quot; mit massenhaftem zivilen Ungehorsam!

Hartmut Simon</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einen (Lehrer und Schüler) , die an der &#8220;Penne&#8221; schon immer gepennt haben, nichts davon halten, ihre &#8220;Schüler fit für das Informationszeitalter&#8221; zu machen und lieber in der analogen Medienwelt verharren, werden natürlich weiter pennen.<br />
Die Anderen (Lehrer und Schüler), die die Zeichen und Medien der Zeit erkannt haben und im Unterricht mutig und aktiv nutzen, sollen jetzt per &#8220;Gesamtvertrag&#8221; trojanisch überwacht und disziplinarisch verfolgt werden, wenn sie digitale Kopien nutzen.<br />
Welch ein Skandal in der angeblichen &#8220;Bildungsrepublik Deutschland&#8221;!</p>
<p>Genauso skandalös und schizophren ist die Situation auch in den Hochschulen: eLearning gehört zwar überall an den Hochschulen zu den Vorzeigeprojekten und wurde mit Hunderten von Millionen Euro aus öffentlicher Hand intensiv gefördert. Sein sinnvoller Einsatz ist aber rechtlich praktisch unmöglich &#8211; und daran ändert dieselbe &#8220;öffentliche Hand&#8221; bis heute nichts.</p>
<p>Es wird Zeit, dass Lehrer und Schüler, Professoren und Studierende massiv gegen diese Zumutungen protestieren!<br />
Es wird Zeit für eine Allgemeine Wissenschafts- und Bildungsklausel im UrhG, die auch in Bildung und Wissenschaft die barrierefreie Nutzung der digitalen Medien ermöglicht, statt die Nutzer zu kriminalisieren und mit Staatstrojanern zu beschnüffeln!</p>
<p>Auf zu einer &#8220;occupy schools&#8221;-Bewegung&#8221; gegen diesen Irrsinn an Schulen und Hochschulen! Unterlauft das UrhG und diesen &#8220;Gesamtvertrag&#8221; mit massenhaftem zivilen Ungehorsam!</p>
<p>Hartmut Simon</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lesetipps f&#252;r den 3. November &#124; Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=466&#038;cpage=1#comment-8922</link>
		<dc:creator>Lesetipps f&#252;r den 3. November &#124; Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 08:17:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] &amp; DIGITALIEN Nicht nur &#8222;Schn&#252;ffelsoftware, sondern im Gesamtvertrag &#252;ber den Tisch gezogen: Schul...: Das ist Bildung im 3. Jahrtausend. Von Experten - F&#252;r Experten: &quot;Die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &amp; DIGITALIEN Nicht nur &bdquo;Schn&uuml;ffelsoftware, sondern im Gesamtvertrag &uuml;ber den Tisch gezogen: Schul&#8230;: Das ist Bildung im 3. Jahrtausend. Von Experten &#8211; F&uuml;r Experten: &quot;Die [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Zulässig nur Analoges &#124; Die wunderbare Welt von Isotopp</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=466&#038;cpage=1#comment-8905</link>
		<dc:creator>Zulässig nur Analoges &#124; Die wunderbare Welt von Isotopp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 18:35:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Netethics » Nicht nur „Schnüffelsoftware, sondern im Gesamtvertrag über den Tisch gezogen: Schu... Nicht nur „Schnüffelsoftware, sondern im Gesamtvertrag über den Tisch gezogen: Schulen sollen analog bleiben. Markus Beckedahl hat wieder einmal aufgepasst und bei Netzpolitik.org (einmal am 31.10.201&#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Netethics » Nicht nur „Schnüffelsoftware, sondern im Gesamtvertrag über den Tisch gezogen: Schu&#8230; Nicht nur „Schnüffelsoftware, sondern im Gesamtvertrag über den Tisch gezogen: Schulen sollen analog bleiben. Markus Beckedahl hat wieder einmal aufgepasst und bei Netzpolitik.org (einmal am 31.10.201&#8230; [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: radierer</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=466&#038;cpage=1#comment-8893</link>
		<dc:creator>radierer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:25:18 +0000</pubDate>
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		<description>Zitat:

&quot;Wegen dieser Einschränkung der Rechte der „Befugten“ kommen die FAQ der Broschüre auf die Frage &#039;Darf ich ein Bild aus einem Schulbuch einscannen, in ein eigenes Arbeitsblatt integrieren und dieses dann vervielfältigen?&#039; natürlich zu der Antwort: &#039;Nein. Durch das Einscannen entsteht eine digitale Kopie. Eine solche Kopie aus Unterrichtswerken ist nicht zulässig.&#039;&quot;

Man sollte also tunlichst die Schulbuchseite auf einem analogen Gerät kopieren, das Bild ausschneiden, mit Klebestift in das Arbeitsblatt einfügen und dieses dann vervielfältigen. Dabei entsteht dann ja schließlich keine &quot;digitale Kopie&quot;.

Der Einfachheit halber kann man das gewünschte Ergebnis übrigens auch erzielen, indem man den Schulen einfach untersagt, Technologie einzusetzen, die nach dem 31.12. 1999 hergestellt wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:</p>
<p>&#8220;Wegen dieser Einschränkung der Rechte der „Befugten“ kommen die FAQ der Broschüre auf die Frage &#8216;Darf ich ein Bild aus einem Schulbuch einscannen, in ein eigenes Arbeitsblatt integrieren und dieses dann vervielfältigen?&#8217; natürlich zu der Antwort: &#8216;Nein. Durch das Einscannen entsteht eine digitale Kopie. Eine solche Kopie aus Unterrichtswerken ist nicht zulässig.&#8217;&#8221;</p>
<p>Man sollte also tunlichst die Schulbuchseite auf einem analogen Gerät kopieren, das Bild ausschneiden, mit Klebestift in das Arbeitsblatt einfügen und dieses dann vervielfältigen. Dabei entsteht dann ja schließlich keine &#8220;digitale Kopie&#8221;.</p>
<p>Der Einfachheit halber kann man das gewünschte Ergebnis übrigens auch erzielen, indem man den Schulen einfach untersagt, Technologie einzusetzen, die nach dem 31.12. 1999 hergestellt wurde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kuhlen</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=466&#038;cpage=1#comment-8892</link>
		<dc:creator>Kuhlen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:12:31 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Jo

ob Sie an Ihrem interessanten Vorschlag noch weiterarbeiten und mit weiteren quantitativen Daten anreichern können? Z.B. was der jetzige Umsatz der Schulbuchverlage ist, welche Mehrwerte die Verlage bei den Schulwerken erbringen, welche Honorare Schulbuchautoren zu erwarten haben, wieviel Schulen jetzt schon für Schulmaterialien ausgeben. welche Initiativen zu freien, auch verlagsfreien, also in Eigenproduktion erstellten Schulwerken es schon gibt, welche Chancen für private-public-partnership Sie sehen (unter der Prämisse, dass diese per default unter OA stehen), .....

Ist eher schon ein ganzes Projekt, aber auch kleinere Bausteine wären nützlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jo</p>
<p>ob Sie an Ihrem interessanten Vorschlag noch weiterarbeiten und mit weiteren quantitativen Daten anreichern können? Z.B. was der jetzige Umsatz der Schulbuchverlage ist, welche Mehrwerte die Verlage bei den Schulwerken erbringen, welche Honorare Schulbuchautoren zu erwarten haben, wieviel Schulen jetzt schon für Schulmaterialien ausgeben. welche Initiativen zu freien, auch verlagsfreien, also in Eigenproduktion erstellten Schulwerken es schon gibt, welche Chancen für private-public-partnership Sie sehen (unter der Prämisse, dass diese per default unter OA stehen), &#8230;..</p>
<p>Ist eher schon ein ganzes Projekt, aber auch kleinere Bausteine wären nützlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jo</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=466&#038;cpage=1#comment-8891</link>
		<dc:creator>Jo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 08:52:31 +0000</pubDate>
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		<description>Mittel zum Aufbau einer Bildungsplattform nutzten!

Für 7 Millionen € pro Jahr könnten die Bund-Länder-Bildungsträger elektronische Lehrmaterialien in Auftrag geben und dann auch open access über den schulischen Bereich hinaus zur Verfügung stellen. Schulbuchautoren werden überwiegend aus den Reihen der im Öffentlichen Dienst Beschäftigten / Beamteten rekrutiert, die ihre Autorentätigkeit für ein kommerzielles Buchprojekt als Nebentätigkeit genehmigen lassen müssen. Diese Autoren könnten auch für die Mitarbeit an einer &quot;Bund-Länder-Bildungsplattform&quot; gewonnen werden.
Pro Fach muss nur ein &quot;Schulbuch&quot; geschrieben werden, wenn sich die Länder auf einheitliche Lehrpläne und Lernziele einigen würden. Wenigstens ein gemeinsamer Kern von 80 % gemeinsamer Lernziele sollte erreicht werden. Wenn das jeweilige Bundesland für seine 20 % besonderen Lerninhalte die Mittel selbst bereit stellt, können auch diese Lehrinhalte  in die Lernplattform aufgenommen werden.

Der Vorteil für die Schulen, Lehrer, Schüler: Genehmigungsfrei  und Gebürhenfrei  nutzbare,  überwiegend bundesweit einheitliche Lehr- und Lernmaterialien.

Vorteil für Schüler und Eltern: Schulwechsel über Bundesländergrenzen hinweg können (intellektuell und finanziell) leichter als bisher verkraftet werden.

Vorteil für die Bildungspolitik: Sie bleibt selbst Herr des Verfahrens und der Inhalte; Vertragsverhandlungen gibt es nur mit einem Dienstleister, dem selbst keine Urheberrechte zustehen. Verlage können sich auf die Ausschreibung der Dienste für die neue Bildungsplattform bewerben (wenige, aber einheitliche Installationen in Deutschland).

Eine zentrale Bildungsplattform bietet auch Chancen für Qualitätsverbesserung und Qualitätssicherung der schulischen Bildung.

Für den Berieb, die kontinuierliche Weiterentwicklung von Inhalten und Benutzeroberflächen würden wohl weniger als 7 Mio € pro Jahr genügen.

Dieser fragwürdige Gesamtvertrag sollte daher der Anstoß zu ernsthaftem Umdenken sein!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mittel zum Aufbau einer Bildungsplattform nutzten!</p>
<p>Für 7 Millionen € pro Jahr könnten die Bund-Länder-Bildungsträger elektronische Lehrmaterialien in Auftrag geben und dann auch open access über den schulischen Bereich hinaus zur Verfügung stellen. Schulbuchautoren werden überwiegend aus den Reihen der im Öffentlichen Dienst Beschäftigten / Beamteten rekrutiert, die ihre Autorentätigkeit für ein kommerzielles Buchprojekt als Nebentätigkeit genehmigen lassen müssen. Diese Autoren könnten auch für die Mitarbeit an einer &#8220;Bund-Länder-Bildungsplattform&#8221; gewonnen werden.<br />
Pro Fach muss nur ein &#8220;Schulbuch&#8221; geschrieben werden, wenn sich die Länder auf einheitliche Lehrpläne und Lernziele einigen würden. Wenigstens ein gemeinsamer Kern von 80 % gemeinsamer Lernziele sollte erreicht werden. Wenn das jeweilige Bundesland für seine 20 % besonderen Lerninhalte die Mittel selbst bereit stellt, können auch diese Lehrinhalte  in die Lernplattform aufgenommen werden.</p>
<p>Der Vorteil für die Schulen, Lehrer, Schüler: Genehmigungsfrei  und Gebürhenfrei  nutzbare,  überwiegend bundesweit einheitliche Lehr- und Lernmaterialien.</p>
<p>Vorteil für Schüler und Eltern: Schulwechsel über Bundesländergrenzen hinweg können (intellektuell und finanziell) leichter als bisher verkraftet werden.</p>
<p>Vorteil für die Bildungspolitik: Sie bleibt selbst Herr des Verfahrens und der Inhalte; Vertragsverhandlungen gibt es nur mit einem Dienstleister, dem selbst keine Urheberrechte zustehen. Verlage können sich auf die Ausschreibung der Dienste für die neue Bildungsplattform bewerben (wenige, aber einheitliche Installationen in Deutschland).</p>
<p>Eine zentrale Bildungsplattform bietet auch Chancen für Qualitätsverbesserung und Qualitätssicherung der schulischen Bildung.</p>
<p>Für den Berieb, die kontinuierliche Weiterentwicklung von Inhalten und Benutzeroberflächen würden wohl weniger als 7 Mio € pro Jahr genügen.</p>
<p>Dieser fragwürdige Gesamtvertrag sollte daher der Anstoß zu ernsthaftem Umdenken sein!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: sammy</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=466&#038;cpage=1#comment-8887</link>
		<dc:creator>sammy</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 08:01:25 +0000</pubDate>
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		<description>So ein unsinn, gerade in der Bildung sollte der Staat nur alles mögliche versuchen unsern Kindern die bestmögliche Bildung zu bieten. Wieso werden keine OpenScource Lwhrmaterialien erstellt und verwendet? Ich hoffe, dass sich das mit Piraten in Regierungsverantwortung ändert
.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So ein unsinn, gerade in der Bildung sollte der Staat nur alles mögliche versuchen unsern Kindern die bestmögliche Bildung zu bieten. Wieso werden keine OpenScource Lwhrmaterialien erstellt und verwendet? Ich hoffe, dass sich das mit Piraten in Regierungsverantwortung ändert<br />
.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: aufgewacht</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=466&#038;cpage=1#comment-8883</link>
		<dc:creator>aufgewacht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 22:31:18 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, gerade das Urheberrecht in der Wissenschaft heranzuziehen... da läuft es ja nochmal um einige Potenzen schlechter. Da sind die Verlage von angesehenen Fachmagazinen, die sich dafür bezahlen lassen, einen Artikel überhaupt aufzunehmen, ihn dann von freiwilligen Wissenschaftlern im &quot;peer review&quot; prüfen lassen und anschließend das ganze in Form von toten Bäumen an die Universitätsbibliotheken für horrende Preise zurückverkaufen. Wohlgemerkt mit Forschungsarbeit, die vom Steuerzahler bezahlt wurde, und durch Bibliotheken und Universitäten, die ebenfalls durch den Steuerzahler bezahlt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, gerade das Urheberrecht in der Wissenschaft heranzuziehen&#8230; da läuft es ja nochmal um einige Potenzen schlechter. Da sind die Verlage von angesehenen Fachmagazinen, die sich dafür bezahlen lassen, einen Artikel überhaupt aufzunehmen, ihn dann von freiwilligen Wissenschaftlern im &#8220;peer review&#8221; prüfen lassen und anschließend das ganze in Form von toten Bäumen an die Universitätsbibliotheken für horrende Preise zurückverkaufen. Wohlgemerkt mit Forschungsarbeit, die vom Steuerzahler bezahlt wurde, und durch Bibliotheken und Universitäten, die ebenfalls durch den Steuerzahler bezahlt werden.</p>
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